Transformationale Führung

Transformationale Führung

Die transformationale wird der transaktionalen Führung entgegengestellt. Sie möchte 

vorhandene Prozesse optimieren und verändern. Erstere möchte den MitarbeiterInnen durch interessante Visionen den Impuls geben, sich für die Ziele und Handlungsfelder der Organisation zu begeistern und sich gleichzeitig mit der Organisation und ihrer Kultur zu identifizieren. Dafür ist eine individuelle Führung und Förderung einer/eines jeden Mitarbeitenden notwendig. 

Diese Art der Führung orientiert sich an der Theorie Y. 

 

Im Vergleich zur nachfolgend beschriebenen authentischen Führung liegt bei der transformationalen Führung ein wesentlicher Fokus darauf, dass die Führungskraft eine stimulierende und inspirierende Vision, sowie hohe Ziele für und an die Mitarbeiter äußert und sie zum kritischen Denken auffordert. 

 

Transformationale Führung gewinnt mehr an Popularität. Das liegt daran, dass 

besonders diese Art von Führung die MitarbeiterInnen in der Zeit der Globalisierung 

und des anwachsenden Wettbewerbs motivieren kann, bemerkenswerte Leistungen 

zu generieren.  

 

Führungskräfte erreichen das, indem sie ihre MitarbeiterInnen von einer 

Vision überzeugen können (inspirational motiviation), selbst als authentisches Vorbild 

gesehen werden (idealized influence), ihren MitarbeiterInnen den Impuls geben, 

eigenständig zu denken und Veränderungen fördern (intellectual stimulation) und die 

MitarbeiterInnen unterstützen, sich weiterzuentwickeln (invidiualized consideration).  

 

Das bedeutendste Instrument für die Messung von transformationaler Führung ist der 

Mulifactor Leadership Questionnaire (MLQ). 

 

Transformationale Führung hat einige Konzepte in der Führungsforschung geprägt. Dazu 

zählen die authentische und die ethische Führung, die beide als Teilmenge von 

transformationaler Führung verstanden werden können, wobei einzelne Gebiete 

unterschiedlich priorisiert werden.