Nachhaltigkeit

sozial

Soziale Nachhaltigkeit umfasst mehrere Dimensionen – aufgrund des Fokus dieses Buches nähert sich dieser Abschnitt aber bereits der sozialen Nachhaltigkeit in Organisationen.  

 

Bei der sozialen Nachhaltigkeit spielt in allen Dimensionen der Mensch die wichtigste Rolle. Auf den Unternehmenskontext bezogen: Die Art und Weise, wie ein Unternehmen seine MitarbeiterInnen (also seine Personalressourcen) behandelt, definiert seinen Zugang zu dieser „Ressource“ in der Zukunft (Zirkler, et al. 2014, 14). Soziale Nachhaltigkeit ist daher innerhalb von Organisationen besonders im Human Ressource Management (und somit dem Personalmanagement) präsent. 

 

Soziale Nachhaltigkeit kann hier widerum in Wechselwirkung mit ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit betrachtet werden, impliziert Bewegungen in den anderen Bereichen sogar: In der Wissenschaft ist hier der Begriff „Green Human Ressources Management“ (GHRM) gängig. Dabei ist es das Ziel, HR-Praktiken zu nutzen, um umweltfreundliche Praktiken zu verstärken und das Engagement der MitarbeiterInnen bei Themen der ökologischen Nachhaltigkeit zu steigern. Dadurch sollen auch das soziale (bspw. durch eine verbesserte Work-Life-Balance) und wirtschaftliche Wohlbefinden (Aufrechterhaltung des Gewinns) verbessert werden (Amrutha und Geetha 2020, 2; Masri and Jaaron 2017, 476). Auf die verschiedenen Aspekte der sozialen Nachhaltigkeit, die sich aus dem GHRM ableiten lassen, wird noch eingegangen. 

 

Diese Zusammenhänge sind der Grund dafür, warum die soziale Nachhaltigkeit auch die Dimension des Nachhaltigkeitsbegriffs allgemein ist, von der aus wir den Bogen der Erklärung der Vorstellungswelt rund um Organic Business spannen. Es werden Aspekte dieses Themenfeldes aus der wissenschaftlichen Theorie als Basis für die Verknüpfung mit der Empirie dienen.