Oranisationsformen

NPO

NPOs (Non-Profit-Organisationen) werden weder dem Markt noch dem Staat zugeordnet. 

Sie spielen aber dennoch eine wesentliche Rolle im gesellschaftlichen Leben, 

da sie in vielen Feldern agieren. Dazu zählen Forschung und Entwicklung, kirchliche und sonstige religiöse Vereinigungen, Organisationen im Bereich künstlerische und schriftstellerische Tätigkeiten, Sportverbände, Museen etc. – um nur einige zu nennen. 

 

Der Begriff wurde in den 1970ern etabliert. Er grenzt sich negativ von herkömmlichen 

profit-orientierten Organisationen ab und wird daher immer wieder in Frage gestellt. Die 

Problematik, die durch die Begrifflichkeit entsteht, ist das falsche Verständnis. Oftmals 

entsteht die Vermutung, dass solche Organisationen keine Gewinne erwirtschaften 

dürften oder würden. Das widerspricht jedoch der Praxis von NPOs. 

 

NPOs charakterisieren sich durch folgende Punkte: 

  • Eine NPO ist eine eingetragene juristische Person und kann unterschiedliche Rechtsformen haben. Verantwortlichkeiten sind klar definiert und es gibt Strukturen. 
  • NPOs schütten keine Gewinne an Mitglieder oder EigentümerInnen aus. Sie dürfen Gewinne machen, aber charakterisierend ist die Gewinnverwendung. Gewinne müssen für den Organisationszweck verwendet werden. 
  • NPOs sind autonom was Entscheidungen betrifft. Wichtige Beschlüsse werden nicht von extern, sondern in der Organisation bestimmt. 
  • Die Arbeit in NPOs ist freiwillig.